Warum ein Tagesgeldkonto sinnvoll sein kann

Neben einem Girokonto sollte jeder, der ein paar Euro übrig hat, darüber nachdenken ob er ein Tagesgeldkonto eröffnen will. Viele Banken bieten hierfür Kooperationsprodukte an. Bei der Auswahl der richtigen Bank zum sparen stellen sich durchaus weniger Fragen, als es bei der Eröffnung eines Girokontos der Fall ist. Meines Erachtens gibt es hier nur zwei generelle Faktoren, auf die zu achten ist – naja, vielleicht sind es drei. Der wichtigste Punkt ist, neben einer ordentlichen Einlagensicherung, der Zinssatz. Als drittes ist darauf zu achten, ob Zinsen monatlich oder jährlich ausgezahlt werden, um ggf. Zinseszins mitzunehmen.

Die Definition eines Tagesgeldkontos ist im Prinzip recht einfach: Es wird stets auf Guthabenbasis geführt, hat keine feste Laufzeit und ist in der Regel nicht für den täglichen Zahlungsverkehr vorgesehen. Quasi genau das gleiche, was man sonst als Sparbuch kannte, nur dass es kein Buch gibt, sondern eine Art Kontokarte.

Nun kann man entscheiden – legt man Wert auf den Kontakt zu einem Bankberater direkt vor Ort, oder ist man jemand, der eh nicht persönlich in einer Bankfiliale auftaucht und somit Kundenberatung per Telefon absolut ausreichen ist? Meiner Meinung nach reicht ein Online Tagesgeldkonto total aus – das einzige was ich erwarte ist, dass ich regelmäßig Geld auf das Sparkonto überweisen kann, das Geld ordentlich verzinst und sicher ist. Gefühlsmäßig würde ich daher zu einer Online-Bank raten, die ihren Sitz in Deutschland – oder zumindest in der Europäischen Union hat. Diese Banken unterliegen dann EU Gesetzen, hier sollte das Geld sicher untergebracht sein. Mehr Informationen zum Thema Sicherung findet man bei den Experten der Tagesschau. Schaut man auf einen Tagesgeld Vergleich, kann man recht einfach das geeignete Produkt finden. Einfach den gewünschten Sparbetrag und die Laufzeit eingeben und den Tagesgeldrechner ausrechnen lassen wie viel Geld Gewinn man im angegebenen Zeitraum erwirtschaftet. Aber Vorsicht – Zinsen sind Einkommensteuerpflichtig!

Worauf ich beim Girokonto Vergleich achte

Ein Girokonto ist ein Finanzprodukt das irgendwie jeder braucht. Egal ob Schüler, Azubi, Student, Selbständiger oder ganz normaler Arbeitnehmer. Bargeldloser Verkehr funktioniert in Europa in der Regel per Überweisung oder Lastschrift. Ohne Bankkonto wäre es bei uns überhaupt nicht denkbar, dass man regelmäßige Zahlungen empfängt oder sendet. Ob es um Lohnt, Gehalt, Rente oder sogar Bafög geht, alles wird heute mit Überweisungen umgesetzt. Seit es den SEPA Standard auch innerhalb von Deutschland gibt, kann man sogar mit dem gleichen Überweisungsträger ins europäische Ausland überweisen, und garantiert ist die Zahlung am nächsten Werktag da.

Je nachdem welche Anforderungen man an  Zinsen, Verfügbarkeit von Geldautomaten, Kreditkarten oder auch genutzter Sicherheitstechnologie hat, kann man sicher eine Reihe von Alternativen begutachten. Für mich ist der Zinssatz bei einem Girokonto nur sekundär wichtig. Wichtig ist allerdings die kostenlose Kontoführung – auch wenn es offenbar wieder in Richtung  Abschaffung kostenloser Konten geht, gibt es noch immer ausreichend Geldinstitute, bei denen man tatsächlich nichts zahlen muss.

Das beste Girokonto

Neben der kostenlosen Kontoführung geht es für mich vor allem darum, dass möglichst immer ein Geldautomat in der Nähe ist. Darum schaue ich immer ein bisschen auf die Frage: Mit welchen anderen Banken kooperiert die Bank, dessen Angebot ich mir gerade anschaue. Schnell fällt auf, dass es im Prinzip nur vier große Gruppen gibt: CashGroup , CashPool, Sparkassen und jene, die einfach mit VISA oder MasterCard zusammenarbeiten, um Abhebungen an fast jedem Geldautomaten kostenfrei zu ermöglichen.

Sicherheit ist aber auch ein sehr großes Thema. Achtet beim Girokonto Vergleich in jedem Fall auf die Technologie, die eingesetzt wird um den Kunden zu autorisieren. Hier ist darauf zu achten, dass Verfahren wie ChipTAN, PhotoTAN oder mobileTAN (SMS) verwendet werden. Beim Banking über ein Smartphone gilt natürlich besondere Vorsicht, gerade wenn die Autorisierung über eine App oder SMS funktioniert. Meines Erachtens ist die sicherste, leider auch unbequemste Variante das ChipTAN.

Was Zinsen angeht sollte man bei einem Girokonto vor allem darauf achten, wie hoch der Dispo bzw. Überziehungszins ist. Auf einem Girokonto wird sicher nicht langfristig eine große Menge Geld dauerhaft liegen. Für diesen Zweck eignet sich ein Tagesgeldkonto in der Regel viel besser.

Für heute soll das alles gewesen sein, ich melde mich die Tage zurück, und dann sprechen wir ein wenig darüber, warum auch Leute ohne positiven Schufa Score einen Anspruch auf ein Girokonto haben.